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Die beliebte Einkaufsmeile in Dublins City ist die Henry-Street.Das Foto entstand an einem Sonntag, die Läden hatten geöffnet, und die Iren bewiesen ihre Einkaufslust. Vollgepackt mit Einkaufstüten schob man sich durch das Gedränge. Die Preise für die Waren entsprechen übrigens unseren deutschen Preisen.Die moderne Metallkonstruktion ist eine viele Meter hohe Säule, Wahrzeichen des Wachstums. |
| Ein Relikt aus älteren Zeiten sind die berühmten Dublin-Türen, die noch überall anzutreffen sind. Beim Bau der Häuserblocks waren einheitliche Türen Vorschrift, nur durfte jeder Bewohner sie in unterschiedlichen Farben streichen. Bis heute ist das so geblieben. |
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Ursprünglicher und weniger bekannt als die Dingle-Halbinsel und der Ring of Kerry ist die Beara-Halbinsel, die sich durch extrem schmale Straßen auszeichnet. Das Fahren erfordert viel Konzentration und Haltebuchten gibt es kaum, dabei möchte man so gern die fantastischen Ausblicke genießen! |
| Hier hat sich endlich ein Platz zum Anhalten gefunden, und wir sind froh, ein kleines Auto gemietet zu haben, einen Nissan-Micra, den man auch in eine kleine Ecke quetschen kann. Zum Glück ist der Ring of Beara auch nicht so stark befahren wie die anderen Halbinseln an der irischen Südwestküste. |
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An der Südspitze von Beara liegt Garnish-Point, eine Felswüste, vom Atlantik umtost. Von hier führt eine Seilbahn zum Dursey-Island, die wir allerdings noch nie in Betrieb gesehen haben. Man benutzt sie wohl zum Transport von Schafen auf die Insel. Die Felsen sind ein beliebter Platz für Angler. |
| In frühchristlicher Zeit gründete der Abt Kevin den großen Klosterkomplex bei Glendalough in den Wicklow-Mountains. Die Klosteranlage zieht sich hinauf bis zum Wicklow-Gap, einer Passstraße in den Bergen, aber der am besten erhaltene Teil liegt in einem idyllischen Flusstal. Die Klosterkiche mit ihrem abseits stehenden Rundturm im frühen italienischen Stil (Campanile) ist der Hauptanziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. |
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Von rauer Schönheit ist die karge, gebirgige Insel vor der Nodwestküste Irlands, Achill-Island. Hier findet man noch absolute Ruhe, und vom Atlantic-Drive, einer gut zu befahrenden Straße, genießt man überwältigende Ausblicke auf Meer und Berge, Klippen und Schafweiden. Von den Minaunhöhen kann man fast die ganze Insel überblicken. |
| Das Deserted Village auf Achill-Island wurde Mitte des 19. Jahrhunderts, als in Irland die Kartoffelernte mehrmals missraten war, von den Bewohnern verlassen, sie wanderten nach Amerika aus. Ihre armseligen Hütten verfielen im Laufe der Jahre, die Gemäuer sind aber noch zu sehen, sodass man sich eine Vorstellung machen kann, wie einfach die Menschen zu jener Zeit gelebt haben. |
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Clifden, die kleine, aber gemütliche Hauptstadt Connemaras, ist ein touristischer Anziehungspunkt. In den vielen Kneipen wartet man jede Nacht mit Folk-Musik-Events auf, und auch bei einem nachmittäglichen Spaziergang kann man sich an den bunten Häusern und dem geschäftigen Leben erfreuen. Ein früher verschlafener Ort ist heute mit buntem Leben erfüllt. |
| Die Kylemore-Abbey in Connemara sieht eigentlich gar nicht aus wie eine Abtei, sondern eher wie ein verzaubertes Märchenschloss. Im 19. Jahrhundert erbaut, war das Gebäude zuerst ein Fürstenschloss. Es wurde später vom Benediktinerorden gekauft und zum Nonnenkloster umfunktioniert. Heute beherbergt es eine Internatsschule. |
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Das Schloss Castletownshend in der County Cork hat eine Besonderheit: Hier bekommt man Bed and Breakfast. Man wird von der Fürstin und ihrem Personal bedient, kann in einem fürstlichen Gemach schlafen und in einem fürstlichen Festsaal speisen. Ganz billig ist das nicht, und auch nicht superkomfortabel, aber man genießt den Wandel der Zeiten. Eine angeschlossene protestantische Kirche, im katholischen Irland ungewöhnlich, lässt vermuten, dass es sich bei den Townsends um alten englischen Adel handelt. |
| Im bizarren Karstgebirge des Burren befindet sich Irlands größtes Hünengrab, der Poulnabrone-Dolmen. Sein Alter wird auf 5000 Jahre geschätzt,und man ist immer wieder erstaunt, wie Menschen in der Frühzeit ohne technische Hilfsmittel solche riesigen Felskolosse aufeinander türmen konnten. |
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Der Steinkreis Drombeg, County Cork, wird ebenfalls ins 2. bis 3. Jahrtausend A.D. datiert. Steinkreise waren Heiligtümer, von Zauber umgeben, und dieser Zauber reicht in unsere Zeit hinein. Es gibt immer noch Leute, die den Geistern und Dämonen Opfer in Form von Blumen und Früchten darbringen, um sie gnädig zu stimmen. Kein Steinkreis ohne Blumen und Früchte! |
| Im reizvollen Avoca-Tal in den Wicklow-Mountains fanden wir eine wunderschöne Kirchenruine, ein Beispiel für viele ähnliche Ruinen, die man in Irland überall entdecken kann. Efeu hat das Gebäude umrankt, die Inschriften auf den Grabsteinen und Kreuzen sind verwittert, die Gitter verrostet. Memento mori: In Irland wird man oft damit konfrontiert. |
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An der Südspitze der Halbinsel Iveragh (Kerry) liegt der kleine Ort Ballinskelligs, der sich durch einen riesigen Strand mit feinem Sand auszeichnet. Auf unseren früheren Reisen sind wir durch das Wasser zur Klosterruine gewatet, dieses Jahr spielte das Wetter nicht mit, es war zu kalt, immer wieder prasselten Regenschauer hernieder, das Baden fiel aus. Schade, aber trotzdem wars ein schöner Urlaub!
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