Bei unserer ersten Zeltreise nach Kenia hatten wir ein zuverlässiges Fahrzeug, kamen ohne Pannen durch und konnten alle Parks befahren. Die Wege waren damals sehr staubig, besonders im Tsavo und Amboseli, sodass wir nach zweiwöchiger Safari kaum noch von den roten Elefanten zu unterscheiden waren.
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Unser zweiter Keniaaufenthalt verlief nicht so glatt. Im Tsavo-Park steckten wir vier Stunden lang im Schlamm, bis ein Safaribus vorbeikam und uns herauszog. Durch die ausgiebige Winter-Regenzeit waren die Wege für so ein kleines Auto nahezu unpassierbar. Gegen Abend blieben wir ohne Sprit liegen. Während Winfried mit einem Einheimischen in den nächsten Ort fuhr, um den Kanister zu füllen, blieb ich allein bei dem Auto und mußte mich schließlich wegen der hereinbrechenden Dunkelheit bis zum Parkeingang schleppen lassen. Auf der Weiterfahrt von dort - der Tank hatte wieder etwas Sprit - übersah ich bei schlechter Wagenbeleuchtung ein tiefes Loch auf der Piste, der Wagen kippte um, und wir waren zum dritten Mal auf Helfer angewiesen. An diesem Abend beschlossen wir, das Auto zurückzubringen und unsere Reise mit einem Fahrer mit größerem Wagen fortzusetzen. Camping ade! |