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Am Indischen Ozean liegt die älteste Stadt Kenias, Mombasa. Der Handel mit Indien hat die Entwicklung der Stadt geprägt, noch heute leben hier viele Hindus und Moslems. Eine sehenswerte Altstadt, das portugiesische Fort Jesus, Moscheen und Hindutempel, der alte Dhau-Hafen und vieles andere Sehenswerte laden zum Verweilen ein. |
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| Im kenianischen Hochland, ca. 500 km von Mombasa entfernt, liegt Nairobi, Kenias moderne Hauptstadt mit Regierungsviertel und Geschäftszentren, aber ohne historisches Flair, eine Stadt, die gerade mal 100 Jahre existiert und aus der englischen Kolonialzeit stammt. Hier kleidet sich noch der Gentleman in feiner englischer Art. |
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In Kenias Nationalparks, besonders im Tsavo, ist die Erde oft rot. Zu dem meist blauem Himmel und der grünen Vegetation gibt das einen guten Kontrast. Die Elefanten "säubern" sich mit dem roten Staub und erscheinen darum oft rot. Solltest Du mit einem Jeep mit Soft-Top unterwegs sein, so wie wir auf unserer ersten Keniareise, siehst Du bald genauso aus wie die Elefanten. |
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Rechts und links des Highways Mombasa-Nairobi erstrecken sich die Tsavo-Parks Tsavo-Ost und Tsavo-West. Je weiter man nach Westen kommt, umso mehr geht die flache Küstenebene in hügeliges Gelände über. Die weiten Ausblicke in der mit Büschen und niedrigen Bäumen bestandenen Grassavanne machen den Reiz dieser Parks aus. Die Tierbeobachtung ist ziemlich unproblematisch. Hier ein Weg im Tsavo-West. |
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Wenn man das kenianische Hochland in Richtung Westen durchfährt gelangt man in das Riftvalley, einen Teil des Ostafrikanischen Grabenbruches, der sich 4000 km von Norden nach Süden durch den afrikanischen Kontinent zieht. Diese Gegend ist die "Kornkammer" Kenias, ein fruchtbares Land, wo besonders Tee zum Export angebaut wird. |
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Ein Phänomen im Grabenbruch ist eine Kette von Seen, die sich von Nordkenia bis nach Tansania erstreckt. Es handelt sich um Salz - oder Natronseen, die durch vulkanische Aktivitäten entstanden sind. Sie sind besiedelt von unzähligen Vögeln, besonders von Flamingos und Pelikanen. Einer dieser Seen ist der Lake Nakuru. |
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In einigen der Seen des Ostafrikanischen Grabens ist der Vulkanismus noch heute aktiv. Sie enthalten heiße Quellen, Geysire, wie hier der Lake Bogoria. Das Wasser soll so heiß sein, dass man Eier drin kochen kann, jedenfalls haben sich schon viele Vögel verbrüht, ihre verbrannten Skelette liegen am Ufer. Mit Sandalen oder gar barfuß lässt sich der wabernde Boden nicht betreten! |
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Wichtiger Tipp: Besorge Dir in Nairobi, Mombasa oder Malindi eine sogenannte Smartcard! Du kommst sonst nicht in die Parks und Reservate. Das ist ein kompliziertes System, die Karte kostet nichts, aber an den Parkeingängen mußt Du bezahlen, und zwar reichlich!
Klima

Ich kann hier nur von eigenen Erfahrungen berichten. Wir waren bei unserer ersten Reise im August/September in Kenia. Nennenswerten Regen hatten wir nur im Küstengebiet, in den übrigen Gebieten prasselte schonmal nachts der Regen auf unser Zelt, tagsüber war der Himmel bewökt, aber es regnete nicht. Die Temperaturen waren warm, aber ncht heiß. Abends konnte man einen Pulli gebrauchen. Die vorhergehende Dürre hatte die Savannen braun gefärbt. Letztesmal sind wir im Januar/Februar gereist. Geregnet hat es nicht, aber offensichtlich bevor wir ankamen. Die Regenzeit im Dezember war außergewöhnlich ergiebig gewesen, manche Parks konnten nicht befahren werden. Die Temperaturen waren hochsommerlich heiß, nur leichte Kleidung war angesagt. Der Himmel war blau, das Land grün, die Vegetation üppig.